Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels


Nach fast 20 Jahren Pause hat sich das Duo Spielberg/Lucas nochmal daran gemacht, einen Indiana Jondes Film zu machen. Schon alleine das fand ich mutig, ist doch nicht klar, ob man etwas, was in den 80ern funktioniert hat, einfach so nochmal gemacht werden kann, und auch der um 20 Jahre gealterte Harrison Ford brauchte sicher ein wenig Courage, nochmal Hut und Peitsche zu tragen.

Der Film beginnt auf einem Testgelände der amerikanischen Armee, wohin eine Bande schwerstbewaffnete Sowjets Jones und seine Kollegen Mac (der sich später als Kollaborateur entpuppt) verschleppt haben, weil er in einem gigantischen Lagerhaus eine Kiste für sie ausfindig machen soll. Die Russen werden von der ehrgeizigen und dem Paranormalen zugeneigten Dr. Irina Spalko angeführt. Jones gelingt unter reichlich Geschiesse die Flucht, allerdings muss er zwischendrin - in einem Kühlschrank eingesperrt - an einem Atombombentest teilnehmen. Als kommunistischer Spion verdächtigt, suspendiert Ihn die Universität.

Jetzt hat er Zeit, sich nach Südamerika zu begeben, wo sein alter Freund und Kollege Ox in Schwierigkeiten steckt und augenscheinlich bei der Suche nach einem Kristallschädel den Verstand verloren hat. Begleitet wird er vom jungen Mutt, der sich später als sein Sohn entpuppt. Nach allerlei Turbulenzen, entdet alles in einem grossen Finale in einem Tempel, der natürlich am Ende in sich zusammenfällt, und aus dem sich die Protagonisten nur mit kanpper Not retten können.

Insgesamt nett anzuschauen, allerdings fehlte mir da dann doch irgendetwas Neues. Den Plott kannte man eigentlich schon vorher und das Ende war fast eine 1:1 Kopie von anderen Teilen. Wenn man den enormen Aufwand bedenkt, mit dem dieser Film gemacht wurde, wäre sicher mehr herauszuholen gewesen.

Gesehen im Juli 2008